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1960 dominierte China die Weltbevölkerung mit etwa 660 Millionen Menschen, während Indien mit 450 Millionen hinterherhinkte. Bis 2024 hat sich das Blatt gewendet: Indien hat China überholt und erreicht fast 1,43 Milliarden Menschen, knapp vor Chinas 1,41 Milliarden.
Dieser demografische Meilenstein markiert einen Wandel im globalen Einfluss, da Indien das bevölkerungsreichste Land der Erde wird.
Der Bevölkerungsboom Afrikas
Die Giganten Afrikas steigen schnell auf. Nigeria und Äthiopien, die in den 1960er Jahren auf der globalen demografischen Karte fast unsichtbar waren, haben ein explosives Wachstum erlebt. Nigeria ist von 45 Millionen auf über 230 Millionen gewachsen, während Äthiopien von 22 Millionen auf 130 Millionen gestiegen ist.
Dieses Wachstum verändert die globale Demografie, wobei Afrika in den kommenden Jahrzehnten der Haupttreiber des Weltbevölkerungswachstums sein wird.
Asien dominiert weiterhin
Während Indien und China die größten Akteure bleiben, haben auch Bangladesch, Pakistan und Indonesien ein enormes Bevölkerungswachstum erlebt. Indonesien stieg von 87 Millionen auf über 280 Millionen, während Pakistan von 46 Millionen auf mehr als 250 Millionen sprang und Bangladesch sich auf rund 175 Millionen verfünffachte.
Zusammen heben diese Nationen das anhaltende demografische Gewicht Asiens hervor.
Der langsame und stetige Westen
In der Zwischenzeit zeigt die Vereinigten Staaten einen langsameren, aber stetigen Anstieg, von 180 Millionen im Jahr 1960 auf etwa 340 Millionen im Jahr 2024. Im Gegensatz dazu ist Russland fast unverändert geblieben, schwebt knapp über 140 Millionen und ist in den letzten Jahrzehnten sogar leicht zurückgegangen.
Dies unterstreicht die demografische Stagnation in Teilen Europas und des ehemaligen Sowjetblocks.
Was kommt als Nächstes?
Die Daten von My Data Jungle veranschaulichen deutlich eine Welt, deren Bevölkerungszentrum sich nach Süden und Osten verschiebt. Da Indien nun in Führung liegt und Afrika beschleunigt, könnten die geopolitischen und wirtschaftlichen Auswirkungen tiefgreifend sein—Arbeitsmärkte, Handel und globale Macht in den kommenden Jahrzehnten neu gestalten.

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