
Im Jahr 2023 zeigen OECD-Daten, dass Mexiko mit 2.207 Arbeitsstunden pro Person und Jahr die Liste anführt, gefolgt von Costa Rica (2.171) und Chile (1.953). Dies bestätigt einen Trend: Lateinamerikanische Länder bleiben an der Spitze bei den jährlichen Arbeitsstunden.
In den Vereinigten Staaten betrug die durchschnittliche jährliche Arbeitszeit 1.799 Stunden, was deutlich höher ist als in Deutschland, das mit nur 1.343 Stunden den niedrigsten Wert verzeichnete. Dazwischen liegen Italien (1.734), Frankreich (1.500) und das Vereinigte Königreich (1.524).
Diese Lücke betrifft nicht nur die Zeit—es geht auch um die Produktivität pro Stunde: Länder mit weniger Arbeitsstunden erzeugen oft mehr Wert pro gearbeiteter Stunde, wie in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden zu sehen ist.
Die Daten zeigen eine geografische Kluft: Nördliche und westliche europäische Länder neigen dazu, weniger Stunden zu arbeiten und legen Wert auf Effizienz und Work-Life-Balance, während in Lateinamerika und einigen osteuropäischen Ländern die Menschen länger arbeiten—oft mit niedrigeren Automatisierungsgraden und weniger Arbeitsschutz.
Diese Zahlen reflektieren nicht nur die Arbeitsbelastung, sondern tief unterschiedliche wirtschaftliche, kulturelle und soziale Modelle. In einer Welt, die sich zunehmend auf Fernarbeit, Wohlbefinden und Produktivität konzentriert, bleiben Arbeitsstunden ein wichtiger Indikator.

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